Die ursprüngliche Skizze für dieses Bild habe ich am Flughafen in Doha gemacht, während ich auf meinen Rückflug nach Madrid wartete. Ein Freund und ich waren gerade von einer Trekkingtour im Annapurna-Gebirge in Nepal zurückgekehrt – das war 2008. Wahrscheinlich dachte ich beim Zeichnen daran, dass ich bald wieder ins Büro zurückmuss 🙂 nur ein Scherz.
Das Gemälde symbolisiert eigentlich all die Kräfte, die Veränderung widerstehen – all das, was wir hinter uns lassen müssen, alles, was uns daran hindert, voranzukommen. Die herabfließende schwarze Tinte steht für die tote Energie, die wir vergeuden, während wir versuchen, uns von diesen Kräften zu befreien.
Obwohl ich an diesem Tag ziemlich krank war, war er auf seine Weise besonders. Wir trafen sogar Jesús Calleja, der sich im Wartebereich direkt neben uns setzte. Ihn zu treffen – jemanden, der scheinbar alles erreicht, was er sich vornimmt – war ein ironischer Kontrast zu meinem damaligen Gemütszustand. Es war wie eine kleine Erinnerung daran, dass es immer möglich ist, weiterzugehen – selbst wenn man sich gerade nicht auf der Höhe fühlt.
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